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Rückblick Ratstagung 2026

Regionen neu Lupe NRW 1Hier ist das Berichtsheft für die jüngste Ratstagung. Darin gibt es noch viel zu entdecken. Außerdem geben wir euch mit einem kurzen, kompakten Beitrag einen Überblick über die wichtigsten Beratungen und Beschlüsse

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Am 21. März fand in der New Life Church Düsseldorf unsere Ratstagung statt.

Hier einige der wesentlichen Diskussionen und Beschlüsse:

 

5 Starterteams
RegionalteamsEs war beeindruckend zu sehen, wie sich die Bühne immer mehr füllte. Dabei haben gar nicht alle kommen können. Aber in jeder der künftigen Regionen haben sich Verantwortliche gefunden, die bereit sind, die Arbeit der Gemeinden in der Region zu koordinieren.

Es geht darum, stützende Angebote zu entwickeln und Ausschreibungen für die künftigen Hauptamtlichen zu entwerfen. Die meisten Teams sind von den Gemeinden ihrer Region auch bereits bestätigt worden und damit handlungs- und entscheidungsfähig. Aber manches ist auch noch im Fluss. Jedes Team wurde jedenfalls mit einem freundlichen Applaus der Bestätigung und am Ende mit einem Segensgebet ausgestattet. Die neue Struktur gewinnt immer mehr an Gesicht. Gut so. Danke!

 

4 Säulen
Das GJW Team gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und stellte vor, was unter den Bedingungen der neuen Struktur die Gemeinden auch künftig von ihrem Jugendwerk erwarten können. Dabei wurden vier Säulen beschrieben. Der Bereich Qualifikation und Schulung (z.B. „sichere Gemeinde“). Der Bereich Vernetzung (es ist daran gedacht, mit den Hauptamtlichen für junge Gemeinde, insbesondere diejenigen in den Regionen, in engem Austausch zu sein). Schließlich das Thema Freizeiten und Events (z.B. das BÄM). Und endlich die Säule Verwaltung und Fördermittel. Die neue Geschäftsstelle NRW könnte den Regionen zuarbeiten, so dass die jeweils geplanten Minijobs für Sachbearbeitung eingespart werden können. Folgender Antrag wurde vom Rat einstimmig verabschiedet: Der Rat beauftragt die Landesverbandsleitung, die Pläne für eine Geschäftsstelle NRW (Kinder-Jugend und Verwaltungsangebot für die Regionen) weiter zu verfolgen.

 

120.000 Euro
Etwa diese Summe soll ab 2027 jährlich jeder der Regionen zur Verfügung stehen. Das ist in ungefähr doppelt so viel, als bisher an Landesverbandsbeiträgen zusammenkam und investiert werden konnte. Der Bund ist also messbar dabei, die Stärkung der Regionen und Gemeinden umzusetzen. Es werden im Verhältnis weniger Mittel für zentrale Bundesangebote und mehr für dezentrale Stärkung der Gemeinden vor Ort aufgewandt. Das Jahresbudget der Regionen soll im Wesentlichen für Hauptamtliche investiert werden, die den Gemeinden in ihrer jeweiligen Entwicklung beistehen sollen (50% Junge Gemeinde, 50% missionarische Gemeindeentwicklung). Zusätzlich zu den künftigen Bundesmitteln, werden die Regionen in NRW auch noch mit einem Startkapital ausgestattet.

Der dazugehörige Antrag wurde ebenfalls mit großer Mehrheit angenommen:

Die verbliebenen Rücklagen des Landesverbandes werden zum 31.12.2026 unter den fünf Regionen aufgeteilt. Dabei werden 50% der Rücklagen zu gleichen Teilen an jede Region vergeben. Die weiteren 50% orientieren sich an der jeweiligen Zahl ihrer Mitglieder.
In Summe bedeutet dies, dass die Regionen aus den Rücklagen, die sie erhalten, ihre Beteiligung für die geplante Geschäftsstelle für mindestens 5 Jahre leisten können. Die Planungen sollen bis Mitte Juni weitergeführt und vor den Sommerferien detailliert mit den Regionalteams abgestimmt werden.

 

Minus 79.000 Euro
Der kommende Haushalt sieht eine deutliche Abschmelzung der Rücklagen vor. Aber selbst dieser Betrag kann nur dann eingehalten werden, wenn die Gemeinden ihre zugesagten Beiträge auch in 2026 leisten. Geschieht dies nicht, steht entsprechend weniger für inhaltliche Arbeit zur Verfügung. Wir danken allen, die sich in Treue und Solidarität für die Förderung der Gemeindearbeit durch ihre finanziellen Mittel einsetzen.