Lange wurde davon gesprochen und nun ist es so weit: Ich bin im GJW NRW angekommen. Seit dem 1. September arbeite ich hier als Referentin für Kinder und Jungschar.
Damit ihr nicht warten müsst, bis wir uns persönlich treffen, möchte ich mich vorab schon einmal vorstellen.
Mein Name ist Hélena, ich bin 27 Jahre alt und wuchs mit meinen vier Geschwistern im schönsten Dorf der Welt, in Witzhelden, auf. Dass ich dort die bisher längste Zeit meines Lebens verbringen durfte, hat mich zu einem sehr naturverbundenen Menschen gemacht und ich liebe es bis heute, meine freie Zeit mit Waldspaziergängen zu verbringen. Außerdem treffe ich mich gerne mit Freunden, um mit ihnen bei einer Tasse Tee zu quatschen, gehe mit ihnen zu Konzerten oder gerne auch mal in ein Kleinkunsttheater.

Im Zuge meines Studiums in den Fächern Linguistik, Phonetik und Erziehungswissenschaft führte mich mein Weg dann vom Dorf in die Großstadt, wo ich 2015 meinen Bachelor abschloss. Die Feier dazu verpasste ich leider, weil ich zu dem Zeitpunkt bereits in Südamerika war, um dort einen Freiwilligendienst zu leisten. Ich ging für ein Jahr mit „Christliche Dienste“ nach Uruguay und arbeitete dort in einem Kindergarten und einer Grundschule mit. In diesem Jahr durfte ich ganz viel Neues erleben und lernen. Was ich aber in besonderer Weise neu kennenlernen durfte, war meine Beziehung zu Gott. Ich lernte IHN kennen als meinen besten Freund, der mich zum Lachen bringt, der mich tröstet, der für jeden meiner Gedanken ein offenes Ohr hat, als meinen treuen Begleiter zu jeder Zeit, egal ob Berg- oder Talfahrt, als den einen, der mich durch und durch kennt. Nahezu jeden Tag nutzte ich die weiten Ländereien meines Einsatzortes, um meine Liebe zu Spaziergängen und meine Liebe zu Gesprächen mit Gott zu verbinden. Das war eine sehr bereichernde Erfahrung, die mein Glaubensleben nachhaltig geprägt hat.
Als sich das Auslandsjahr dann dem Ende entgegen neigte, entschied ich mich, in den darauffolgenden Monaten eine Kurzzeitbibelschule zu besuchen, um mir noch einmal mehr ganz intensiv Zeit zu nehmen, um Gott und sein Wort besser kennenzulernen. Bei den Fackelträgern an der Klostermühle, die inmitten von Wäldern und Weinbergen liegt, war das sehr gut möglich.
Im Rahmen dieser Bibelschulzeit gehörte es für uns als Bibelschüler zum Programm, Konfirmanden während ihrer Abschlussfahrten zu begleiten. Es war sehr spannend, einen Einblick in die Leben der Teenies zu erhalten und mitzubekommen, welche Fragen sie an Gott und den Glauben haben. In mir wuchs der Wunsch, auch nach dieser Zeit an der Bibelschule Kinder und Jugendliche zu begleiten, um ihre Fragen zu beantworten und gemeinsam mit ihnen Schritt für Schritt in Gottes Arme zu laufen.
Ich bin sehr dankbar, dass Gott mich hierfür ins GJW geführt hat und bin sehr gespannt auf die Aufgaben, die mir hier im Rahmen von Freizeiten, Schulungen und anderen Projekten begegnen werden. Ich freue mich dich schon bald in deiner Gemeinde oder auf einer unserer Veranstaltungen zu treffen.

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