Zum zweiten für FeG und EFG gemeinsamen Seelsorgetag NRW trafen sich in der EFG Christuskirche Dortmund knapp 200 in der Seelsorgearbeit Engagierte. Wieder hatte das Planungsteam unter Federführung von Jens Mankel (Seelsorgereferent im Bund FeG und im Bund EFG) zu Vortrag, Workshops und Begegnung eingeladen.

AndreaK mittelHauptrednerin war Prof. Dr. Andrea Klimt (Theol. Hochschule Elstal). In ihrem Vortrag ging sie auf eine sich ständig verändernde Welt ein. Gemeinden sehen sich heute von einer Vielfalt von Werten, Meinungen und Lebensentwürfen herausgefordert. Wie gehen Seelsorgende mit Widersprüchen, sich ändernden Lebensbedingungen und den sich daraus ergebenden Spannungen um? Wie können Veränderungsprozesse begleitet werden? Zunächst durch eine innere Haltung der „Ambiguitätstoleranz“, die die Fähigkeit ausdrückt, Unverständliches anzunehmen und Widersprüche wahrzunehmen und auszuhalten. In dieser Haltung können Seelsorgende angemessen auf ihr Team mittelGegenüber reagieren. Denn: der Herr der Gemeinde, Jesus Christus, ist die Wahrheit in Person. Er ist lebendig, nicht abstrakt.

Ein eindrückliches Beispiel für Ambiguitätstoleranz im Blick auf unterschiedliche Kulturen war die vorgestellte Beratungsarbeit „Lichtblick“ der gastgebenden Gemeinde EFG Christuskirche Dortmund. Sven Dreger stellte außerdem das interkonfessionelle Beratungsnetzwerk „leben:helfen“ vor.

Am Nachmittag boten 13 Workshops die Möglichkeit, aktuelle Themen persönlich zu vertiefen. Die liebevolle Gastfreundschaft der Christuskirche machte erlebbar, dass zur Seelsorge auch die Leibsorge gehört.

Beachten Sie weitere Angebote aus dem Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R.

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