Gemeinde Hagen Außen

Liebe Geschwister,

die vergangenen Tage und Nächte waren für einige von euch eine Katastrophe. Wir wissen nicht, wie viele von euch persönlich von den Hochwassern betroffen sind und hoffen sehr, dass ihr unversehrt geblieben seid. Aus der EFG Hagen, vom Pilgerheim Weltersbach und auch vom Ahorn haben wir leider gehört, dass sie teilweise erhebliche Schäden zu verzeichnen hatten.

Wie ihr evtl. schon in BUND Kompakt gelesen habt, ist die EFG Hagen sehr schwer getroffen worden (hier ein kurzer TV-Bericht); das gesamte Gemeindehaus stand über einen Meter unter Wasser. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden, als eine Begrenzungsmauer der Volme bracht und das Gemeindehaus – in dem die Gemeindemitglieder versuchten, das Wichtigste zu retten – innerhalb von Minuten überschwemmt wurde.

Pastor Ronald Hentschel schreibt: „Für uns als Gemeinde können wir bisher davon ausgehen, dass niemand verletzt oder gestorben ist. Als Gemeinde müssen wir uns, nach der langen harten Zeit der Corona-Einschränkungen in unserer Stadt, nun erneut mit einer extremen Situation auseinandersetzen. Wir werden … das tun, was Christen in solchen Zeiten immer tun: Solidarisch sein, zusammenhalten, helfen, wo wir können.“

Aus dem Pilgerheim Weltersbach schreibt Joachim Noss: „Es ist wieder viel Wasser durch Weltersbach geflossen. Allerdings mit nicht so gravierenden Auswirkungen wie 2018. Die Hochwasserschutzmaßnahmen, die wir in den letzten Jahren umgesetzt haben, funktionieren. Einzig im Haus Siloah hatten wir einen Wassereinbruch. Durch unsere Dorfmitte lief das Wasser in einer beträchtlichen Höhe. Der Weg zum Bibelgarten zeigt fast 1 Meter tiefe Ausspülungen. … Ich würde mal sagen, wir sind mit einem dunkelblauen Auge davongekommen.“

Ob weitere Gemeinden, betroffen sind, wissen wir momentan noch nicht. Grundsätzlich haben wir vor, eine außergewöhnliche Spendenaktion zu initiieren, die allen betroffenen Gemeinden und Werken zugutekommen soll. Darüber werden wir euch zu gegebener Zeit informieren. Meldet euch also gerne im Landesverband, wenn ihr betroffen seid.

Handfeste Hilfe zur Beseitigung der Unwetterfolgen ist momentan oft noch gar nicht möglich, weil teils noch gar nicht feststeht wann und wie damit begonnen werden kann. Es scheint daher das Beste zu sein, in euren Nachbargemeinden anzurufen und zu fragen, ob sie Hilfe brauchen.

Was für uns alle gilt: Lasst und Beten! In euren Gottesdienste und auch persönlich; für die betroffenen Gemeinden, füreinander, für unsere Nachbarn, für die Hilfskräfte und unsere PolitikerInnen.

geschrieben von Andi Balsam im Sondernewsletter vom Juli 2021

Gemeinde Hagen Innen

In Absprache mit Christoph Stiba und dem Öffentlichkeitsreferat des Bundes haben wir beschlossen, keine eigene Bankverbindung zu starten, sondern alle Spenden auf das Bundeskonto zu leiten, denn

  • es sind Landesverbände in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen betroffen
  • so ist gewährleistet, dass es am Ende eine gerechte Aufteilung gibt

Wenn ihr also gefragt werdet, gebt bitte diese Info weiter:

Flutkatastrophe Deutschland 2021
Projektnummer 45021
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
in Deutschland K.d.ö.R.
IBAN: DE14 5009 2100 0000 0333 08
BIC: GENODE51BH2

Spar- und Kreditbank Bad Homburg v.d.H.

Außerdem sollen sich alle Gemeinden und einzelne Opfer, die betroffen sind und finanzielle Hilfen des Bundes in Anspruch nehmen wollen, NUR an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Sie bündelt all diese Informationen und leitet sie entsprechend weiter.

Beachten Sie weitere Angebote aus dem Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R.